Bamberg erhält mehr als 15 Millionen Euro von Berlin aus dem Smart Cities-Bundesförderprogramm

Veröffentlicht am 18.09.2020

 © Lars Hofmann

OB Starke: »Ein Riesengewinn für Bamberg«

Bamberg erhält in den nächsten sieben Jahren insgesamt 15,75 Millionen Euro Fördergelder des Bundesinnenministeriums, um die Welterbestadt zu einem Leuchtturm der Digitalisierung zu machen. Im Rahmen des Bundesprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ wurden bundesweit 32 Städte für eine Förderung ausgewählt und sind nun Smart City Modellstandort. In Bayern konnten sich zwei Städte qualifizieren: Neben Bamberg darf sich auch Kirchheim bei München Smart City nennen. Oberbürgermeister Andreas Starke sieht sich in seinen Bemühungen bestätigt „Bamberg zu modernisieren und gleichzeitig die Liebenswürdigkeit unserer Stadt zu erhalten.“

„Das ist ein Riesengewinn für die Stadt Bamberg“, betonte Bambergs Oberbürgermeister Andreas Starke. Die Verwaltung habe in monatelanger Arbeit, fleißig und konzentriert den Antrag für die Bundesförderung erarbeitet. „Dieser Erfolg bringt uns dem Ziel, die Verwaltung zu modernisieren und die Digitalisierung zum Wohle der Bürgerschaft zu nutzen, deutlich näher. Besonderer Dank gilt unserem Bundestagsabgeordnetem Andreas Schwarz, der in dem Verfahren ein wichtiger Partner war“, so Starke. „Herausragend waren der Wirtschaftsreferent Dr. Stefan Goller und sein Mitarbeiter Sascha Götz, die sich enorm und vorbildlich engagiert haben. Jetzt gilt es in enger Zusammenarbeit mit der Universität, der Bürgerschaft und allen Institutionen und Einrichtungen dafür zu sorgen, den Förderbetrag von 15,75 Millionen Euro zielorientiert einzusetzen. Ich freue mich auf die vielen Projekte die wir in den nächsten Monaten auf den Weg bringen werden,“ sagte Starke. „Seit Wochen fieberten die Mitarbeiter der Stadtverwaltung dem Ergebnis des Auswahlverfahrens entgegen, das viele Türen öffnen wird,“ so Dr. Stefan Goller.

Beworben hat sich die Stadt mit einem kompetenten Bündel von digitalen Vorhaben, die von der Verwaltung der Stadt, der Universität, den Stadtwerken, der Stadtbau Bamberg, dem Welterbezentrum und über 150 Bürgerinnen und Bürgern entwickelt und bewertet worden sind. Dies erfolgte in einem Online-Verfahren, da eine geplante Open Space Veranstaltung wegen Corona kurzfristig abgesagt werden musste. „Das Programm wurde dadurch noch breiter und überzeugte am Ende auch die Jury in der Bundeshauptstadt,“ stelle der Oberbürgermeister fest.

Die ausgezeichnete Bewerbung der Stadt umfasst eine zweijährige Strategieentwicklung und eine fünfjährige Umsetzungsphase. Thematisch gehören unter anderem das digitale Welterbe, die neue Mobilität, „ein Research Lab“ der Universität Bamberg, moderne und digitale Formen der Bürgerbeteiligung und des Bürgerservice, wohnortnahe Quartiersprojekte und digitale Gesundheitsdienste dazu.

„Es war genau richtig, dass wir mit der Digitalen Agenda der Stadt Bamberg schon früh angefangen haben, um die Digitalisierung erfolgreich voranzutreiben. Nun können wir dank der großzügigen Förderung Fahrt aufnehmen und werden die Ideen aus der Bamberger Bürgerschaft aufgreifen und den Nutzen neuer Techniken und Methoden für alle Bürgerinnen und Bürger dabei konsequent in den Mittelpunkt stellen.“ ergänzt der Wirtschaftsreferent Dr. Stefan Goller.

Kontakt: Herr Steffen Schützwohl
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